Kleidung

Basics

Kleidung durchläuft lange Produktionsketten, bei der besonders die Regionalität, faire Bezahlung und Umweltschutz oft zu kurz kommen.

Tipps

Über Second-Hand-Läden, Kleidertauschpartys und Flohmärkte belastest Du die Umwelt am geringsten. Ansonsten achte auf folgende Kriterien:

● Inzwischen gibt es einige Labels, die umweltfreundlich und fair produzierte Kleidung zertifizieren wie das GOTS-Label oder das Zeichen „IVN Best Naturtextil„, das bislang die strengsten ökologischen und sozialen Standards bei Textilien setzt. Das Label „Öko-Tex Standard 100“  kennzeichnet zwar schadstoffgeprüfte Textilien, die als gesundheitlich unbedenklich für Verbraucher eingestuft wurden, die Rohstoffe müssen aber weder fair gehandelt noch bio sein. Über ökologisch verträgliche Herstellung sagt auch das Siegel „Fairtrade Certified Cotton“ nichts aus, es garantiert jedoch zumindest faire Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Der kontrolliert biologische Anbau der Baumwolle wird durch das Siegel zwar nicht garantiert, aber gefördert.

Eine kritische Übersicht verschiedener Labels für Textilen findet sich im Internet bei „Label online„. Bei verschiedenen Shopping-Portalen finden Sie Modelabels, die nach sozialen und/ oder ökologischen Vorgaben produzieren. Sortimente aus Biobaumwolle, fair produziert und schadstoffgeprüft, listet das Portal „Eco Top Ten“ auf.

● Langlebigkeit: Prüfe die Verarbeitung – besonders bei Nähten und Innenfutter.

● Bio-Rohstoffe: Bio-Baumwolle, -Holz, -Kokos, -Hanf und -Leinen kommen ohne Dünger und Pestizide aus.

Bio-Wolle statt Kunstfaser: im Herbst beginnt die Kuschelzeit und wer es wirklich kuschelig mag, der setzt auf Pullover und Schal aus Bio-Wolle. Das vermeidet nicht nur Tierleid, sondern auch Mikroplastik aus Kunstfasertextilien.

Stores

Ökologische und faire Garderobe gibt es in Hamburg u. a. hier:

Kilo-Shop

Grüne Erde »

Hessnatur »

Shpock

Kleiderkreisel

Humana

Glore »

Marlowe Nature »

Recolution

Paletti

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